Die Arbeiten von Linda Hnatovic beschäftigen sich mit psychologischen und räumlichen Zwischenzuständen sowie den Prozessen, durch die Wahrnehmung, Erinnerung und Identität geformt werden. In ihren Gemälden und Arbeiten auf Papier untersucht sie Fragen von Zugehörigkeit, Fremdheit und Selbstwahrnehmung und richtet den Blick auf jene Momente, in denen vertraute Ordnungen ins Wanken geraten.
Ausgangspunkt ihrer Arbeiten sind fotografische Inszenierungen, die digital bearbeitet und in malerische Kompositionen überführt werden. Durch Spiegelungen, Perspektivverschiebungen, Fragmentierungen und räumliche Brüche entstehen Bildräume, die zwischen Realität und Konstruktion oszillieren und sich einer eindeutigen Lesbarkeit entziehen.
Ein wiederkehrendes Element ihrer Arbeiten ist ein smaragdgrüner Bildgrund, der als sichtbare Ebene erhalten bleibt und unterschiedliche Werkgruppen miteinander verbindet. Das Grün fungiert als räumliche Struktur, atmosphärischer Träger und Spur von Transformation zugleich.
In ihren neueren Werkgruppen richtet sich das Interesse verstärkt auf affektive Zustände der Gegenwart. Im Zentrum stehen Erschöpfung, Passivität, emotionale Überforderung und Formen des Verharrens – Zustände, die zwischen Anpassung und Protest, Handlung und Stillstand angesiedelt sind. Die Arbeiten untersuchen, wie gesellschaftliche Spannungen in individuelle Erfahrungen eingeschrieben werden und sich in Gesten, Körperhaltungen und räumlichen Konstellationen manifestieren.
Linda Hnatovic, geboren 1984 in Wien, lebt und arbeitet zurzeit in Wien. Als Künstlerin mit slowakischen Wurzeln und geprägt durch längere Aufenthalte in unterschiedlichen kulturellen Kontexten beschäftigt sie sich mit den vielschichtigen Beziehungen zwischen Identität, Erinnerung und Zugehörigkeit. Sie studierte an der Universität für angewandte Kunst Wien und schloss 2011 ihr Studium in der Klasse von Erwin Wurm ab.
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Die Arbeiten von Linda Hnatovic beschäftigen sich mit psychologischen und räumlichen Zwischenzuständen sowie den Prozessen, durch die Wahrnehmung, Erinnerung und Identität geformt werden. In ihren Gemälden und Arbeiten auf Papier untersucht sie Fragen von Zugehörigkeit, Fremdheit und Selbstwahrnehmung und richtet den Blick auf jene Momente, in denen vertraute Ordnungen ins Wanken geraten.
Ausgangspunkt ihrer Arbeiten sind fotografische Inszenierungen, die digital bearbeitet und in malerische Kompositionen überführt werden. Durch Spiegelungen, Perspektivverschiebungen, Fragmentierungen und räumliche Brüche entstehen Bildräume, die zwischen Realität und Konstruktion oszillieren und sich einer eindeutigen Lesbarkeit entziehen.
Ein wiederkehrendes Element ihrer Arbeiten ist ein smaragdgrüner Bildgrund, der als sichtbare Ebene erhalten bleibt und unterschiedliche Werkgruppen miteinander verbindet. Das Grün fungiert als räumliche Struktur, atmosphärischer Träger und Spur von Transformation zugleich.
Hnatovic arbeitet mit Ölfarben, Acrylfarben und reinen Pigmenten. In den Arbeiten auf Papier werden die Pigmente in zahlreichen Schichten auf textile Bildträger aufgetragen und fixiert. Die daraus entstehenden Oberflächen erinnern an Fresken und verleihen den Bildern eine besondere materielle Tiefe.
In ihren neueren Werkgruppen richtet sich das Interesse verstärkt auf affektive Zustände der Gegenwart. Im Zentrum stehen Erschöpfung, Passivität, emotionale Überforderung und Formen des Verharrens – Zustände, die zwischen Anpassung und Protest, Handlung und Stillstand angesiedelt sind. Die Arbeiten untersuchen, wie gesellschaftliche Spannungen in individuelle Erfahrungen eingeschrieben werden und sich in Gesten, Körperhaltungen und räumlichen Konstellationen manifestieren.
Linda Hnatovic, geboren 1984 in Wien, lebt und arbeitet zurzeit in Wien. Als Künstlerin mit slowakischen Wurzeln und geprägt durch längere Aufenthalte in unterschiedlichen kulturellen Kontexten beschäftigt sie sich mit den vielschichtigen Beziehungen zwischen Identität, Erinnerung und Zugehörigkeit. Sie studierte an der Universität für angewandte Kunst Wien und schloss 2011 ihr Studium in der Klasse von Erwin Wurm ab.

© Linda Hnatovic 2026
Design & Umsetzung: Pia Steidl
Diese Seite verwendet Google Fonts.
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